Ruhe statt Rutsche – Was sich Studierende für ihre Bibliothek wünschen

Bibliothek

In Zeiten zunehmender Digitalisierung, der Verfügbarkeit von Inhalten im Internet und schwindender Budgets für gedruckte Inhalte drängt sich der Eindruck auf, dass die klassische Universitätsbibliothek aussterben könnte. Doch dem ist nicht so, wie die US-amerikanische Zeitschrift The Atlantic kürzlich berichtete.

Autorin Alia Wong trägt für den Artikel verschiedene Studien zusammen, die belegen: ein Großteil der Studierenden nutzt Bibliotheken hauptsächlich, um in Ruhe arbeiten zu können, die dort vorhandenen Recherchetools zu nutzen und mit den physischen Bücher vor Ort zu arbeiten. So zeigte beispielsweise eine US-amerikanische Studie aus dem Jahr 2015, dass 92% der Studierenden gedruckte Bücher den digitalen Inhalten vorziehen.

Digitale verfügbare Inhalte – beispielsweise über Open Access – sind wichtig und auch aus den Sozial- und Geisteswissenschaften nicht mehr wegzudenken. Daher bieten wir als Verlag bereits seit Gründung die Möglichkeit an, im Open Access zu publizieren. Dennoch ist das gedruckte Buch erfreulicherweise noch lange nicht ausgestorben und wird von der Leserschaft – in diesem Fall Studierende – weiterhin gewünscht.

 

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