„Studierenden näherbringen, was das wissenschaftliche Schreiben ausmacht.“ – 5 Fragen an Friederike Neumann

Im Verlag Barbara Budrich ist erschienen: Schreiben im Geschichtsstudium von Friederike Neumann (2. Auflage)

 

 

 

Über das Buch

Was ist eine Hausarbeit im Geschichtsstudium? Und wie können Studierende den Arbeitsprozess so gestalten, dass sie zu einem guten Ergebnis gelangen? Auf diese Fragen gibt Friederike Neumann gut verständliche Antworten, die auf ihrer langjährigen Erfahrung als Schreibdidaktikerin beruhen. Die promovierte Historikerin präsentiert Erklärungen, Beispiele und Übungen, die in Werkstätten zum Lesen und Schreiben im Geschichtsstudium vielfach erprobt sind. Leser*innen bietet sich die Chance, Prinzipien des geschichtswissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens zu verstehen und auf ihr eigenes Projekt anzuwenden.
Die gründlich überarbeitete zweite Auflage enthält eine zusätzliche Übung zur Entwicklung eines Hausarbeitskonzepts.

 

Kurzvita der Autorin in eigenen Worten

    • Historikerin
    • 2003/2004: Praktikum und Ausbildung zur Moderatorin von Werkstätten für das wissenschaftliche Schreiben, Schreiblabor, Universität Bielefeld
    • 2005: Promotion, Universität Bielefeld
    • 2005-2008: freiberuflich tätige Schreibdidaktikerin
    • Seit 2008 Lehrkraft für besondere Aufgaben/wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung Geschichtswissenschaft, Universität Bielefeld. Arbeitsschwerpunkte: Lehre im Bereich der Geschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit, Lesen und Schreiben im Geschichtsstudium, fachspezifische Hochschuldidakik

 

1) Liebe Friederike Neumann, bitte fassen Sie den Inhalt Ihrer aktuellen Publikation Schreiben im Geschichtsstudium für unsere Leser*innen zusammen.

Es ist ein Ratgeber für das Schreiben von Haus- und Bachelorarbeiten im Geschichtsstudium. Ich erkläre, was so eine Arbeit eigentlich ist, und erläutere die vielen unterschiedlichen Schritte, die Studierende, aber auch Historiker*innen, gehen und bewältigen müssen, um einen überzeugenden Text zu verfassen.

 

2) Wie kamen Sie auf die Idee, die 1. Auflage dieses Buches zu schreiben? Gab es einen „Stein des Anstoßes“?

Swantje Lahm, die Herausgeberin der Reihe „Schreiben im Studium“, hat mich eingeladen, diesen Band zu schreiben. Wir kennen uns seit vielen Jahren und haben über acht Jahre im QPL-Projekt „Litkom – richtig einsteigen mit literalen Kompetenzen“ an der Universität Bielefeld zusammengearbeitet. Ziel des Projekts war es, Studierenden näherzubringen, was das wissenschaftliche Schreiben in ihrem jeweiligen Studienfach ausmacht und wie sie es selber praktizieren können. Als Historikerin war ich für das Lesen und Schreiben im Geschichtsstudium zuständig.

 

3) Inwiefern unterscheidet sich die 2. Auflage konkret von der vorherigen?

Das Kapitel „Ein Thema wählen“ enthält eine neue Übung zur Themenentwicklung, die ich in der Lehre sehr gerne einsetze. Die Erläuterungen, was eine Hausarbeit im Geschichtsstudium eigentlich ist, habe ich gründlich überarbeitet. Im Kapitel „Mit Quellen arbeiten“ habe ich das „Schema zur professionellen Arbeit mit historischen Quellen“ weiterentwickelt und hoffentlich noch besser erläutert. Die Verweise auf Internetportale, die der Recherche von historischen Quellen und Literatur dienen, sind vollständig aktualisiert. In diesem Bereich haben in den vergangenen vier Jahren einige wichtige Entwicklungen stattgefunden. Es gibt an unterschiedlichen Stellen kleine Ergänzungen und sprachliche Verbesserungen. Ich hoffe, dass sich das Büchlein nun noch besser lesen lässt und für sehr viele Schwierigkeiten und Fragen, die bei der Arbeit auftreten können, Lösungen und Hinweise bereithält.

 

4) Gibt es besondere Herausforderungen bei den Neuauflagen von Schreiben im Geschichtsstudium? Wie begegnen Sie diesen?

Ich bin einfach froh, dass ich den Text für die zweite Auflage noch einmal gründlich überarbeiten konnte und dabei von der Ansprechpartnerinnen im Verlag voll unterstützt wurde. Ich bin mehrmals durch das Manuskript gegangen, habe meine Änderungswünsche und Ergänzungen vermerkt. Ulrike Weingärtner, die für den Satz zuständig war, hat alles geduldig und präzise umgesetzt. Nach drei-vier Durchgängen waren alle Beteiligten sehr zufrieden.

 

5) Darum bin ich Autorin bei Budrich

Der Verlag hat einen guten Ruf. Utb ist eine bekannte Reihe mit großer Reichweite, so dass mein Büchlein sich gut verkauft hat. Meine Fragen und Anliegen wurden von den Verlagsmitarbeiter*innen immer schnell, freundlich und kompetent beantwortet und behandelt.

 

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Friederike Neumann: Schreiben im Geschichtsstudium

2., überarbeitete Auflage

aus der Reihe Schreiben im Studium

 

© Autorinnenfoto: privat