Geblättert: „Von den Nazis vertrieben“ von Detlef Garz

Buch © Pixabay 2021 / Foto: voltamax

Von den Nazis vertrieben

Autobiographische Zeugnisse von Emigrantinnen und Emigranten. Das wissenschaftliche Preisausschreiben der Harvard Universität aus dem Jahr 1939

von Detlef Garz

 

Über das Buch

Wie veränderten sich unter der Nazi-Herrschaft Leben und Alltag derer, die verfolgt wurden? Ein außergewöhnliches wissenschaftliches Preisausschreiben der Harvard Universität stellt im Jahr 1939 diese Frage und sammelt über 180, zum Teil umfangreiche autobiographische Manuskripte von Emigrantinnen und Emigranten aus dem nationalsozialistischen Deutschland sowie aus Österreich. Der Korpus ist bis heute weitgehend unerschlossen. Detlef Garz widmet sich in umfassender Weise dem Preisausschreiben und rückt die Lebensgeschichten der Teilnehmenden in den Mittelpunkt: ausführliche Erfahrungen des Lebens vor 1933, das (Er-)Leiden, der Widerstand, die erfolgte Emigration zwischen 1933 und 1939 sowie die Ankunft und Neueinrichtung in den aufnehmenden Ländern. Er errichtet damit ein Fundament, sowohl zur Erschließung der autobiographischen Materialien als auch zum Verständnis exemplarischer Lebensverläufe sowie des Konzepts der (moralischen) Aberkennung.

Leseprobe: S. 11-19

„Auf den Straßen sah man Beine in schwarzen
Schaftstiefeln wie Maschinenteile stampfen;
aufwärts schauend, gewahrte man das ekle Braun
der Hemden, unterbrochen durch die roten Armstreifen
mit der bösartigen schwarzen Spinne im weißen Kreis,
einen schwarzen Gürtel, einen schwarzen Lederriemen
quer über den Oberkörper;
der Hemdkragen und der Rand der braunen Kappe
ließen vom Gesicht gerade so viel frei,
dass man diese stumpf glotzenden Automaten
als Menschen erkennen konnte.“

Ms. Franziska Schubert, 205, S. 59f.

Einführung

Der Arzt Martin Andermann stellt zu Beginn seiner autobiographischen Aufzeichnungen Überlegungen darüber an, warum er bereits im frühen Er­wachsenenalter seine Lebenserinnerungen für ein ‚wissenschaftliches Preis­ausschreiben‘ abfasst.

Seine zentrale Einsicht lautet, dass

„jene 35 Jahre meines Lebens […] eine in sich geschlossene Einheit (sind), sie sind vielleicht alles, was ich einmal als ‚mein‘ Leben rück­schauend betrachten werde; denn ihr Abschluss – meine Auswanderung aus Deutschland – mag ganz wohl das Ende dessen bedeutet haben, was ich bisher als ‚mein Leben‘ anzusehen gewohnt war. Heute stehe ich vor dem Problem, inwieweit ich in dem neuen Lande mein bisheriges Leben als das, was es mir bisher erschien und zu meinem eigenen machte, wer­de fortsetzen können, fortsetzen dürfen – eine ungeheuer schwierige Frage, die es berechtigt erscheinen lässt, einen Moment anzuhalten und rückschauend zu fragen: Was war?“ (Ms. Andermann 6, S. 1).1

Ich werde in den folgenden Zeilen das von Martin Andermann eingereichte Manuskript heranziehen und die Frage ‚Was war?‘ aufgreifen und einer knap­pen Antwort zuführen. Am Ende des Buches, im Schlussabschnitt, will ich dann darauf eingehen, ‚was wurde‘; wie konnte, wie durfte, Martin Andermann sein Leben fortsetzen: Was wurde aus ihm?

Zunächst: Was war? Martin Andermann wurde am 17. Oktober 1904 in einen bildungsbürgerlichen Haushalt in Königsberg geboren. Martin Ander­manns Vater, Max (15. Februar 1860–1. Oktober 1942 [Ghetto Theresien­stadt]), war ein in Ostpreußen bekannter Rechtsanwalt, langjähriges Mitglied des Königsberger Stadtparlaments und kurze Zeit für die linksliberale ‚Fort­schrittliche Volkspartei‘ (FVP) Abgeordneter des Preußischen Landtags; darü­ber hinaus war er ein „geachtetes Mitglied der Kantgesellschaft“ (Lichtenstein 1985, S. 10). Martin Andermanns Kindheit und vor allem seine Jugendzeit wurden entsprechend geprägt vom ‚Geist der Stadt‘, dem moralisch betonten ‚Königsberger Kantianismus‘. Für seinen Vater bildeten „Kant, Schiller und Goethe […] die Hausgeister und -götter“, und „durch (die) Mutter (fanden) Beethoven und Mozart, Schubert und Schumann und Brahms und Wolff eine Kultstätte“ (Ms. 6, S. 8).

Nun könnte man denken, dass eine solche bildungsbürgerliche Sozialisa­tion das schulische, vor allem das gymnasiale Leben erleichtern würde. Nicht jedoch im Fall von Martin Andermann. Er war innerhalb der Klassengemein­schaft isoliert. Und das hatte seinen ganz spezifischen Grund: Martin Ander­mann war Jude.

„Wahrscheinlich empfanden meine Kameraden es als eine Anmaßung, dass ich, mit meiner viel besseren Kenntnis deutscher Literatur und Geistesbildung, mich sozusagen der deutschen Kultur in ihren Augen widerrechtlich bemächtigt hatte“ (ebd., S. 12).

Er selbst sah keinen Widerspruch zwischen dem Judentum und den deutschen Klassikern.

„Die jüdischen Traditionen, in denen ich aufwuchs, schienen aufs har­monischste sich mit dem deutschen Geiste, so wie er mir bekannt wur­de, zu vermählen, es schien keine Bruchstelle, geschweige denn ein Gegensatz zwischen diesen beiden Welten zu bestehen. Es war eine be­glückende Einheit, und die Liebe zum Deutschtum, die damals in dem Knaben gepflanzt wurde, hat selbst der Sturm der letzten Jahre nicht auszureißen vermocht“ (ebd., S. 8).

Dieser Sturm der letzten Jahre, das war die Zeit des Nationalsozialismus. Andermann beschreibt, wie ihn die Orientierung an der „humanistisch-deut­schen Tradition“ (ebd., S. 18) dazu führte, sich „der jungen Republik“ (ebd.) zuzuwenden, während dies für seine „Mitschüler und auch für die Mehrheit der Lehrer (nicht) der Fall“ war (ebd., S. 19).

„Das Erlebnis der Revolution und der Zusammenbruch der Monarchie war für diese Menschen letztlich unvollziehbar, denn es bedeutete nicht das Verschwinden einer politischen Form oder eines Regierungssys­tems. Für diese Menschen, so wie sie mir lebendig vor Augen stehen, alle diese Bürgersöhne, Offiziersangehörigen, Pastorenkinder, für sie war Deutschland in erster Linie das fridrizianische Preussen-Deutschland, die militärische Laufbahn war der sichtbare Ausdruck der sittlichen Rangordnung, und der Kaiser war der Pabst dieses preußisch-protes­tantischen Weltbildes“ (ebd.).

Andermann, für den das Ende des Ersten Weltkrieges zusammenfiel mit dem Übergang ins Erwachsenenalter als „eine Erschütterung meiner naiven Wert­gläubigkeit“ (ebd.), geht davon aus,

„dass meine ‚Krise‘ damals ein sehr typischer Ausdruck meiner Genera­tion, meiner Zeit war, so wie das ‚Weltschmerzerlebnis‘ Ausdruck der Werthergeneration gewesen ist. Was ich damals durchmachte, war eine ‚nihilistische Existenzkrise‘,2 und sie war es eigentlich, die mir mein medizinisches Studium als verhältnissmäßig unwichtiges Brotstudium, dagegen meine philosophischen Interessen als das einzig wesentliche erschienen liess. […] Diese Studenten der Philosophie, die oft genug, wie ich selbst, einer anderen Fakultät als Hauptfach angehörten, die aber die Problematik der Zeit zur Beschäftigung mit den Grundfragen der Erkenntnis trieb, diese Studenten waren gewiss ein ebenso charak­teristischer Ausdruck des Deutschland nach der Revolution, wie mei­ne reaktionären Klassenkameraden. Sie waren in den Folgejahren das eigentliche Deutschland für mich“ (ebd., S. 22).

Nachdem Andermann in Freiburg neben seinem Medizinstudium philosophi­sche Vorlesungen bei Husserl und Heidegger besucht hatte, setzte er sein Stu­dium in Berlin fort und belegte dort Veranstaltungen bei Romano Guardini. Er beendete sein Medizinstudium in Marburg – dorthin war er gegangen, um weiterhin Philosophie bei Martin Heidegger hören zu können. Seine Assisten­tenjahre verbrachte er in Heidelberg und Berlin, bevor er sich in Berlin als Arzt niederließ und schließlich 1934 seine Praxis nach Königsberg verlegte – in der (vergeblichen) Hoffnung, dort noch einen größeren Stamm von Privatpatien­ten aufbauen zu können, da er als jüdischer Arzt in Berlin keine Kassenzulas­sung mehr besaß.

Martin Andermann beschreibt in seinen Lebenserinnerungen aus dem Jahr 1940 nicht nur seine von Kant geprägte Königsberger Kindheit, es finden sich auch Betrachtungen über sein apolitisches Verhalten, über Heideggers Verhältnis zum Nationalsozialismus – dieser hat, so Andermann, „dem Wesen seiner Zeit den tiefsten Ausdruck verliehen“ (ebd., S. 57) – und es findet sich eine außergewöhnliche, eine außergewöhnlich ambivalente Sichtweise auf die Zeit zwischen 1933 bis zu seiner Emigration im Jahr 1937. „Dass bei allem Furchtbaren, was ich in Deutschland erlebt habe, ich nie jenes Gefühl los ge­worden bin: es ist eine große Zeit, und ich bin froh, es zu erleben – trotz allem“ (ebd., S. 117). – Dass Martin Andermann diese zu Beginn des Jahres 1940 ver­fasste Einschätzung auch nach 1945 noch so formuliert hätte, ist wenig wahr­scheinlich.

In seinem autobiographischen Manuskript ist er jedoch noch optimistisch. Er will innehalten,

„um rückschauend zu fragen: Was war? […] Um vielleicht aus der Wie­derbelebung der Vergangenheit die Antwort auf die Frage zu finden: Ob aus der jetzigen Notkonstruktion einer Gegenwart ein Weg in eine ech­te, menschlich fundierte Zukunft möglich ist?“ (ebd., S. 1).

Bereits diese wenigen Angaben zu Martin Andermann machen auf verschie­dene Aspekte aufmerksam, die sich in ähnlicher Weise, vielleicht weniger ex­plizit, vielleicht weniger eloquent vorgetragen, doch in einer Vielzahl der hier vorgestellten autobiographischen Manuskripte finden. Es sind Erzählungen und Berichte, die zentral für das Leben vor und nach 1933 und (besonders) für das Le­ben vor und (weniger) nach der Emigration stehen;  die die Unsicherheit bzw. die die ambivalente Haltung gegenüber dem aufkommenden und sich für manche ‚schlagartig‘, für andere allmählich durchsetzenden Nationalsozialismus zeigen;

  • die die schwierige Kindheit, die dennoch häufig als nicht bedrückend empfunden wurde, thematisieren und
  • die immer wieder das problembehaftete Verhältnis zwischen jüdischen und nichtjüdischen Deutschen verdeutlichen.

Diese sowie eine Reihe weiterer Problembereiche stehen im Mittelpunkt dieses Buches. Ich will sie ausleuchten, diskutieren und soweit wie möglich erhellen. Das soll in drei größeren Abschnitten erfolgen.

Im ersten Teil des Buches geht es mir darum zu zeigen, woher diese außer­gewöhnlichen Materialien stammen, wie sie gewonnen wurden und welche Ergebnisse sie gezeitigt haben.

In einem zweiten Teil werde ich vier ausgewählte Lebensgeschichten aus­führlicher vorstellen; wobei sich die Auswahl daran orientiert, einen möglichst kontrastiven Ausschnitt aus der Fülle der eingereichten autobiographischen Manuskripte zu präsentieren, sodass Erfahrungen des Lebens, des Leidens, des Widerstands, der erfolgten Emigration und der Ankunft und ‚Neueinrich­tung‘ im Land der Emigration sichtbar werden. Vorgestellt werden die Lebens­geschichten von zwei Männern und zwei Frauen: Hilde Rosa Stern emigrierte in die USA und ‚kehrte‘ dann in die DDR ‚zurück‘, Carl Paeschke ging in die Schweiz und blieb dort, Rudolfine Menzel emigrierte nach Palästina, das spä­tere Israel, Alfred Fabian ging nach Shanghai und daran anschließend in die USA. Ging? Gehen musste – gehen konnte. Eine Sozialarbeiterin, ein Journa­list, eine promovierte Chemikerin, die als Wissenschaftlerin und Hundezüch­terin tätig war, und ein Kaufmann. Das waren die ausgeübten Berufe vor der Emigration – danach wird man sehen.

Im dritten Teil des Buches werde ich die autobiographischen Entwicklun­gen, die Bildungsgeschichten, unter dem anthropologischen bzw. moralischen Aspekt der Anerkennung durch andere, aber mehr noch dem der Aberken­nung, der Nichtgewährung und schließlich dem Entzug von Solidarität, Recht und der Nächsten- oder Menschenliebe, anhand der Verbindung von theoreti­schen Überlegungen und Fallbeispielen entfalten.

 

1) Wie es dazu kam: Wissenschaftliche Preisausschreiben als Datengrundlage

Das Manuskript von Martin Andermann sowie die weiteren im Mittelpunkt dieser Arbeit stehenden autobiographischen Manuskripte sind das Ergebnis eines wissenschaftlichen Preisausschreibens, das von drei Wissenschaftlern der Harvard University im Jahr 1939 initiiert wurde. Um dieses Vorhaben bes­ser verstehen zu können, muss ich zuvor auf ein anderes, ein Vorläufer-Preis­ausschreiben aus dem Jahr 1934 eingehen, das sich an Mitglieder der NSDAP (‚Alte Kämpfer‘) richtete.

Das folgende Kapitel diskutiert daher zwei umfangreiche Forschungspro­jekte, in denen schriftliche autobiographische Aufzeichnungen aus den Jahren 1934 bzw. 1939/40 mithilfe von wissenschaftlichen Preisausschreiben erho­ben und ausgewertet wurden. Zum einen wurden sie von Personen verfasst, die sich früh in den Dienst des Nationalsozialismus stellten, zum anderen von Personen, die zum Ziel dieser Ideologie wurden – Männer und Frauen, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland (und aus Österreich) emigrieren mussten bzw. konnten (das ‚Harvard-Projekt‘).

Während das Harvard-Preisausschreiben im Mittelpunkt dieses Buches steht, sollen die Hinweise auf das Preisausschreiben, das sich an Mitglieder der NSDAP wandte, auf eine wichtige Vorläuferstudie aufmerksam machen, an deren methodischer Ausrichtung sich die Forscher im Jahr 1939/40 orientier­ten. Beide Projekte wurden während der Zeit des Nationalsozialismus durch­geführt, sodass sie wesentliche Aspekte des Lebens in dieser Epoche anhand von (auto-)biographischen Dokumenten zeitnah zu erschließen vermochten.

Die von US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführten autobiogra­phischen Erhebungen und die daraus hervorgegangenen Manuskripte fanden und finden allerdings bis heute nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient hät­te.3 Das gilt sowohl für die Studien und die autobiographischen Manuskripte selbst als auch für die dadurch sichtbar werdenden konkreten gesellschaftlich-historischen Umstände, in die sie eingebettet waren und von denen sie Zeugnis ablegen.

Bei den hier vorgestellten Forschungsprojekten handelt es sich zum einen

(I) um die 1934 von dem Soziologen Theodore Abel (1896–1988) unter dem Arbeitstitel „The Hitler Movement, an interpretation based upon 600 autobiographies“ (Abel 1937, S. 348) durchgeführte Studie, die letztend­lich als ‚Why Hitler came into Power. An Answer based on the Original Life Stories of Six Hundred of His Followers‘ 1938 veröffentlicht und 1966 sowie 1986 erneut aufgelegt wurde;

(II) zum anderen um die Studie ‚Mein Leben in Deutschland vor und nach dem 30. Januar 1933‘, die gemeinsam von dem Psychologen Gordon W. Allport (1897–1967), dem Historiker Sidney B. Fay (1876–1967) und dem Soziologen Edward Y. Hartshorne (1912–1946) im August 1939 an der Harvard University initiiert wurde.

Hervorzuheben ist, dass beide Untersuchungen in ihrem eigenen Recht, d. h. nicht aus einer späteren Perspektive, vorgestellt und analysiert werden (vgl. diese Betonung z. B. auch bei Wünschmann 2015): Die Teilnehmer*innen der Preisausschreiben formulierten ihre Beiträge, die beteiligten Wissenschaftler bearbeiteten und veröffentlichten diese mit dem Wissen, über das sie zur Mitte bzw. am Ende der 1930er-Jahre verfügten.

Ich werde beide Projekte zum besseren Verständnis und zur besseren Vergleichbarkeit zunächst soweit wie möglich einheitlich strukturiert präsen­tieren. Auf (1) die (wissenschaftliche) Rahmung folgt (2) das forschungsprak­tische Vorgehen, wiederum unterteilt in 2a) die Daten-Erhebung und 2b) die Daten-Auswertung. Das hier interessierende Forschungsprojekt der Harvard- Wissenschaftler wird daran anschließend noch ausführlicher beschrieben (2.3–2.5).

___

1 Die Rechtschreibung sowie die Zeichensetzung der autobiographischen Manuskripte wur­den weitgehend beibehalten und nur gelegentlich leicht korrigiert.

2 Unter Nihilismus versteht Andermann im Anschluss an Nietzsches Bestimmung, dass sich ‚die obersten Werte entwerten‘, „eine bestimmt umrissene psychologische Situation […] Man könnte auch sagen, Nihilismus ist der derjenige Zustand, in dem das Dasein als ab­solute Sinnlosigkeit erlebt wird“ (ebd., S. 23).

3 Auch wenn aus dem Harvard-Projekt nur wenige Veröffentlichungen hervorgegangen sind, auf die sich aufbauen lässt, konnten doch die autobiographischen Manuskripte in der Houghton-Library der Harvard-University eingesehen und bearbeitet werden. Die an der Stanford-University archivierten Manuskripte über die ‚Alten Kämpfer‘ sind sogar seit 2017 vollständig im Internet einsehbar und können heruntergeladen werden (zu den Quellen vgl. die nächsten Kapitel). – Für eine detaillierte Übersicht über die in der Hought­on-Library verfügbaren Materialien des Harvard-Projekts siehe den sehr verdienstvollen Überblick und die Auflistung der Manuskripte bei Liebersohn/Schneider (2001). Etwa 130 Manuskripte des Harvard-Preisausschreibens liegen als Mikrofilme am ‚Zentrum für Antisemitismusforschung‘ der TU Berlin vor.

***

Sie möchten gern weiterlesen?

 

Jetzt versandkostenfrei im Budrich-Shop bestellen

Qualitative Fall- und Prozessanalysen. Biographie –– Interaktion –– soziale Welten, Band 22

 

© Pixabay 2021 / Foto: voltamax