FAQ-Häppchen: Gibt es einen Peer Review-Prozess und wie lange dauert dieser? 

FAQ-Häppchen

Gibt es einen Peer Review-Prozess und wie lange dauert dieser?

Qualitätssicherung wird bei uns im Hause sehr groß geschrieben. Trotzdem wird nicht jedes Manuskript automatisch einem klassischen Peer-Review-Prozess unterworfen.

Wenn wir ein Buchmanuskript zur Veröffentlichung angeboten bekommen, entscheiden wir in einem zweistufigen Prozess, ob wir das Manuskript in den Verlag nehmen möchten oder nicht. Der Prozess hat zwei Stufen – zumeist werden diese aber zeitgleich genommen. Wir fragen uns zunächst, ob das angebotene Projekt ganz grundsätzlich in unser Programm passt. Die zweite Frage lautet, ob es in unsere aktuelle Planung passt. In dieser Frage schwingt auch der Qualitätsanspruch mit, den wir an Manuskripte stellen. Und unsere Wissenschaftslektor*innen können zumeist beurteilen, ob ein Buch angemessen daherkommt. Sobald wir jedoch den geringsten Zweifel an der Qualität eines Manuskripts haben, bitten wir Peers – häufig aus unserem wissenschaftlichen Beirat – um Rat.

Dieser mehrstufige Prüf-Prozess braucht seine Zeit. Wir geben uns große Mühe, Autor*innen nie länger als drei Wochen auf eine Rückmeldung warten zu lassen.

Einen klassischen Peer-Review-Prozess durchlaufen in der Regel alle englischsprachigen Titel: Viele internationale Hochschulen fordern dieses Vorgehen für Publikationen ihrer Wissenschaftler*innen. Da viele Leute in diesen Prozess involviert sind und immer Reviewer verstummen oder abspringen, kann dieser Prozess je nach Anzahl beteiligter Personen durchaus mehrere Monate dauern.

Bei den meisten unserer Zeitschriften ist der übliche Peer-Review-Prozess ebenfalls Standard und es ist keine Seltenheit, dass ein Bearbeitungszeitraum von bis zu einem Jahr für die Schleifen des Peer-Review-Prozesses eingeplant werden.

 

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