FAQ-Häppchen: Im Angebot ist ein vorläufiger Ladenpreis angegeben. Wieso steht dieser nicht im Vertrag?

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Wenn wir eine Publikation kalkulieren, gehen wir zum gegebenen Zeitpunkt von bestimmten Parametern aus – Umfang, Ausstattung, Auflagenhöhe. All diese Parameter können sich ändern. Auch die Variablen, die hinter diesen Parametern stecken, können sich ändern: So haben wir keinen Einfluss auf die Papierpreise oder andere Kosten, die mit der Produktion zusammenhängen. Wir müssten also in den Vertrag hineinschreiben: „Die geplante Publikation wird unter den bestehenden Bedingungen und unter der Voraussetzung, dass sich bis zum Zeitpunkt der Publikation nichts weiter ändert, voraussichtlich mit einem vorläufigen Ladenpreis von 24,90 Euro versehen.“ Das können wir natürlich tun, wenn Sie als Autor*in darauf bestehen. Zumeist lassen wir es aber, da sich bis zum Erscheinungstermin einige Dinge verändern können.

Gelegentlich besteht auf Autor*innenseite der Wunsch, dass eine Publikation einen ganz bestimmten Ladenpreis haben soll – zum Beispiel „unter 20 Euro“. Damit ist die Vorstellung verbunden, dass ein preiswerteres Buch eher gekauft wird als ein teures. Häufig, so meine Erfahrung, ist diese Annahme irrig, solange der Ladenpreis nicht „jenseits von Gut und Böse“ liegt. Soll aber ein Ladenpreis subventioniert werden, damit er niedriger ist, als wir es kalkulatorisch ermittelt haben, dann wird dies in den Vertrag mit aufgenommen. Auch in diesen Fällen muss allerdings mit „wenn, dann“ operiert werden.

 

 

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