FAQ-Häppchen: Kann Budrich mich beim Zeitmanagement im wissenschaftlichen Schreiben und Publizieren unterstützen?

FAQ-Häppchen

Bei den Workshops und in den Schreibclubs von budrich training taucht sehr häufig die Frage auf: „Wie kann ich sicherstellen, dass ich mit meinen Schreibprojekten vorankomme?“ Es wird dann gern von Zeitmanagement-Strategien gesprochen (und ich kann zum Beispiel die Pomodoro-Technik sehr empfehle).

Doch liegt das Problem zumeist nicht darin, die eigene To-do-Liste korrekt abzuarbeiten. Die Herausforderung liegt in den Schritten davor: Im Setzen der richtigen Prioritäten. Bevor ich meinen Schreibprojekten nicht die Bedeutung zumesse, die sie für mich und meine Karriere, meine Ziele haben, nutzt mir die beste Zeitmanagement-Strategie rein gar nichts. Wir alle haben täglich weit mehr auf dem Tisch, als wir in den wachen Stunden eines Tages bewältigen können. Noch dazu sind wir nicht 24 Stunden am Tag in Hochform. Und an Schlaf und Ausgleich zu sparen, sind keine langfristig guten Entscheidungen: Unsere Prioritäten zu setzen, unser Leben zu sortieren, gerade in der Wissenschaft, das ist kein Sprint sondern ein Dauerlauf. Und den können wir nur erfolgreich bewältigen, wenn wir unsere Kräfte gut einteilen.

Deshalb würde ich immer empfehlen, zunächst die eigene Prioritätenliste auf die Dinge zu filtern, die ich machen muss und auch schaffen kann. Das eigene Schreibprojekt sollte dabei einen der oberen Plätze einnehmen. Und dann einen festen Zeitraum im eigenen Tagesablauf zugewiesen bekommen. Mit Hilfe der Pomodoro-Technik können 20-Minuten-Slots sinnvoll gestaltet werden: Ich brauche also für mein Schreibprojekt nicht unbedingt vier Stunden am Stück – es reichen auch kleinere Einheiten. Diese allerdings sollten in den eigenen Terminkalender so eingetragen werden wie Termine mit Dritten. Das erhöht die Verbindlichkeit.

Viel Erfolg beim Schreiben!

 

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