Diskussion und Lesung zu „Mutterschaft und Wissenschaft“ an der Hochschule Jena

Die Corona-Pandemie lässt deutlich zu Tage treten, was auch vorher schon sichtbar war: Von Geschlechtergerechtigkeit sind wir weit entfernt. Das gilt sowohl für die Gesellschaft, als auch für die Wissenschaft. Während des Erscheinens des Buches „Mutterschaft und Wissenschaft. Die (Un-)Vereinbarkeit von Mutterbild und wissenschaftlicher Tätigkeit“ (2020) von Sarah Czerney, Lena Eckert und Silke Martin müssen die Autorinnen erleben, dass die Auswirkungen von COVID-19 vor allem auf den Schultern von Müttern* ausgetragen werden.

Anlässlich des zweiten Titels der Herausgeberinnen „Mutterschaft und Wissenschaft in der Pandemie. (Un-)Vereinbarkeit zwischen Kindern, Care und Krise“ (erscheint in Kürze bei uns) laden sie zur Diskussion und Lesung „Mutterschaft und Wissenschaft“ am Mittwoch, 15. Juni 2022, an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena ein.

Die Veranstaltung beginnt um 15.30 Uhr. Anmeldungen sind bis 14. Juni möglich an: gina.comos@eah-jena.de

 

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

Dr. Sarah Czerney (Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg), Dr. Lena Eckert (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt Oder), Prof.in Dr.in Anna Kasten (Ernst-Abbe-Hochschule Jena) und Susanne Rönnecke (Friedrich-Schiller-Universität Jena).

Gina Comos (Gleichstellungsbeauftragte der Ernst-Abbe-Hochschule Jena) moderiert die Veranstaltung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind abrufbar unter: www.eah-jena.de/veranstaltungskalender

Das von den Herausgeberinnen gegründete Netzwerk, das Mütter und Verbündete in der Wissenschaft zusammenbringt, ist hier zu finden: www.mutterschaft-wissenschaft.de

 

Über das Buch

In der Pandemie spitzen sich gesellschaftliche Schieflagen und strukturelle Ungerechtigkeiten zu, so auch die berufliche Benachteiligung, die maßgeblich durch die Ungleichverteilung von Care-Arbeit begünstigt wird. Dieses Buch versammelt Erfahrungsberichte von Frauen*, die im Wissenschaftsbetrieb tätig sind und von ihren Erlebnissen während der Pandemie an deutschen Hochschulen berichten, und trägt somit zur Sichtbarkeit tabuisierter und individualisierter Erfahrungen bei. So werden die prekären Bedingungen, die sich während der Pandemie noch verstärkt haben, deutlich gemacht.

 

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Mutterschaft und Wissenschaft in der Pandemie. (Un-)Vereinbarkeit zwischen Kindern, Care und Krise

herausgegeben von Sarah Czerney, Lena Eckert und Silke Martin

 

 

 

Headerbild: pexels.com / William Fortunato