Diskurs Kindheits- und Jugendforschung

Diskurs Kindheits- und Jugendforschung – Die Zeitschrift feiert zehnjähriges Bestehen

Aufwachsen im Blick der Wissenschaft

Die Einladung

Harnack-Haus
Das Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem bot einen wunderbaren Rahmen für das Diskurs-Symposium

„In den modernen Gesellschaften wachsen Kinder und Jugendliche unter zuvor nie gekannten, komplizierten Bedingungen auf. Der Übergang in die technisch und kommunikativ entgrenzte Wissensgesellschaft und die fortschreitende ökonomische und kulturelle Globalisierung fordern Heranwachsende heraus. Neue verschärfte Anforderungen an Lernen und Bildung verändern Kindheit und Jugend.

Diese Diagnose und die Überzeugung, dass die Wissenschaft – letztlich auch als ein Anwalt der heranwachsenden Generation – gefordert ist, diesen Wandel forschend zu begleiten, standen vor zehn Jahren am Anfang des Diskurs Kindheits- und Jugendforschung. Mitte der 2000er Jahre gab es nur wenige Zeitschriften in diesem Bereich, und die neue Zeitschrift machte es sich zur Aufgabe, die vielschichtige Forschung zu bündeln und ihr neue Impulse zu geben.

Aus der Einsicht, dass die moderne Kindheits- und Jugendforschung nicht auf eine einzige Leitdisziplin und auf den engen nationalen Rahmen beschränkt sein kann, war der Diskurs Kindheits- und Jugendforschung von Anfang an interdisziplinär und international ausgerichtet.

In den zehn Jahren seines Bestehens ist der „Diskurs“ zu einem der wichtigsten deutschsprachigen Fachmedien in diesem Feld geworden.

Mit dem Jubiläumssymposium „Aufwachsen im Blick der Wissenschaft – Zehn Jahre Diskurs Kindheits- und Jugendforschung“, das am
3. Juli dieses Jahres im Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem stattfindet, möchten sich Herausgeberinnen, Herausgeber und Verleger bei allen Beteiligten bedanken und zu einer aktuellen Reflexion der Kindheits- und Jugendforschung einladen. Zugleich wird mit dem Symposium Heinz-Hermann Krüger, einer der Gründungsherausgeber der Zeitschrift, für sein Lebenswerk geehrt. Er steht wie kaum ein anderer für die Kindheits- und Jugendforschung der vergangenen Jahrzehnte.“

Für das Symposium konnten namhafte Wissenschaftler/innen gewonnen werden, die über den Stand der Kindheits- und Jugendforschung berichten.

Das Programm

Prof. Dr. Bernhard Kalicki und Edmund Budrich
Prof. Dr. Bernhard Kalicki und Edmund Budrich

Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. Bernhard Kalicki und Edmund Budrich

Prof. Dr. Hans Bertram, Berlin
Keynote: Kindliches Wohlbefinden: Von Kinderarmut und Fürsorge zur kindlichen Teilhabe

Prof. Dr. Doris Bühler-Niederberger, Wuppertal
Fachvortrag I: Kindheit und Ungleichheit – zwischen Aufmerksamkeit und Ausblendung

Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, München
Laudatio für Heinz-Hermann Krüger

Prof Dr. Heinz-Hermann Krüger, Halle
Festvortrag: Bilanz und Zukunft der Kindheits- und Jugendforschung

Prof. Dr. Nicolle Pfaff, Duisburg-Essen
Fachvortrag II: Kindheit, Jugend und Migration – Forschungspraktische Etikettierung als Problem

Prof Dr. Tanja Betz, Frankfurt/M.
Fachvortrag III: Kinder als Akteure? Forschungsbezogene Implikationen eines erfolgreichen Konzepts

Prof. Dr. Ludwig Stecher, Gießen
Zehn Jahre Diskurs, eine Zeitreise

Die Zukunft der Zeitschrift ein Gespräch mit
Prof. Dr. Hans Bertram, Berlin,
Barbara Budrich, Leverkusen,
Prof. Dr. Ingrid Gogolin, Hamburg,
Prof. Dr. Dagmar Hoffmann, Siegen.

Moderation:
Prof. Dr. Bernhard Kalicki, München

Das Symposium versammelte mehr als 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die einen ganzen Tag lang den Vorträgen und dem abschließenden Gespräch folgten.
Die vorgetragenen Texte werden in einer Schwerpunktausgabe des Diskurs Kindheits- und Jugendforschung gesammelt veröffentlicht, Abstracts können Sie bereits jetzt lesen.

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