Die Zeitschrift GWP: 70 Jahre jung

70 Jahre GWP

Portrait Edmund BudrichEin Gastbeitrag von GWP-Mitherausgeber und -Redakteur Edmund Budrich

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Die Zeitschrift „Gesellschaft. Wirtschaft. Politik – GWP“ beginnt 2021 ihren 70. Jahrgang. Mit wechselndem Titel aber konstantem Kernthema begleitete sie die politische Bildung durch die Jahrzehnte: Es begann mit „Gegenwartskunde“ im Haupttitel und mit dem Schwerpunkt im Untertitel „Zeitschrift für Wirtschaft und Schule“. Nach den Saarbrücker Rahmenvereinbarungen der Kultusministerien der Länder von 1962 entwickelte sie ein thematisch komplettes Programm zur schulischen politischen Bildung und dem Untertitel „Zeitschrift für Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Bildung“. Ein Dutzend Jahre später der Abschied vom „altertümlichen“ Haupttitel „Gegenwartskunde“ mit der Akzentuierung der Aufgabenstellung: „Gesellschaft. Wirtschaft. Politik – GWP“ und „Sozialwissenschaften für politische Bildung“.

Es waren und sind immer engagierte und bedeutende Sozialwissenschaftler/innen, die die schwierige Aufgabe angingen und angehen, ihre Fachkollegen und -kolleginnen zum Verlassen des Elfenbeinturms und zum Schreiben plausibler und (möglichst) didaktisch greifender Texte zu veranlassen.

Was die Kritik immer wieder hervorhebt: GWP behandelt fachkundig in voller Breite die Themenfelder, die der Titel verspricht: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik. Hinzu kommen Fragen des Rechts und der große Komplex der Medien. Der Erscheinensrhythmus von drei Monaten hindert die Zeitschrift nicht daran, aktuell zu sein, weil ihre Analysen für die Leser/innen meist ergiebiger sind als die oft vordergründigen Nachrichten der Tagesmedien.

In der Startausgabe zum 70. Jahrgang skizziert die Redaktion in einem „Lagebericht“ das Woher und Wohin und das Wie ihrer Arbeit. Lesen Sie ihn hier.

 

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