„An einem bestimmten Punkt ist es notwendig, ,einfach mal zu machen‘.“ – 5 Fragen an die Herausgeber*innen von „Dynamiken des Pädagogischen“

5 Fragen an unsere Autor*innen Verlag Barbara Budrich

3D Cover Dynamiken des PädagogischenIm Verlag Barbara Budrich ist erschienen: Dynamiken des Pädagogischen. Perspektiven auf Studium, Theorie und Praxis von Florian Dobmeier, Linus Möls, Teresa Hessing, Hannah Esser, Daniel Bräunling, Nicolas Stojek und Gino Krüger (Hrsg.)

 

 

Über das Buch

Wie denken Studierende über zukünftige Entwicklungen in der Erziehungswissenschaft? Der Sammelband ist Auftakt einer neuen Reihe, die sich als Organ versteht, um Studierendenperspektiven auf (Wissenschafts-)Reflexivität, Vernetzung, junge Wissenschaft, das Verhältnis von Theorie und Praxis sowie Inter- und Transdisziplinarität Gehör zu verschaffen. Der auf dem I. Studierendenkongress der Erziehungswissenschaft basierende Band stiftet Öffentlichkeit für studentische Perspektiven auf erziehungswissenschaftliche Probleme und lädt zum wechselseitigen Austausch auch mit etablierten Erziehungswissenschaftler*innen ein.

 

Kurzvitae in eigenen Worten

Wir sind Studierende unterschiedlicher Hochschulen, unterschiedlicher Fachsemester wie unterschiedlicher Fachrichtungen innerhalb der Erziehungswissenschaft sowie auch ihrer Nachbardisziplinen. So unterschiedlich unsere Interessen im Studium sind, so sehr eint uns die Begeisterung für die Wissenschaft.

  • Florian Dobmeier, M.A. – Eberhard Karls Universität Tübingen
  • Linus Möls – Eberhard Karls Universität Tübingen
  • Teresa Hessing, B.A. – Eberhard Karls Universität Tübingen
  • Hannah Esser, B.A. – Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • Daniel Bräunling, B.A. – Eberhard Karls Universität Tübingen
  • Nicolas Stojek, B.A. – Universität Potsdam
  • Gino Krüger, B.A. – Freie Universität Berlin

 

1) Liebe Herausgeber*innen, bitte fassen Sie den Inhalt Ihrer aktuellen Publikation Dynamiken des Pädagogischen für unsere Leser*innen zusammen.

Das Buch bietet Raum, einen Blick aus Studierendensicht auf gegenwärtige Probleme (in) der Erziehungswissenschaft zu werfen. Die Beiträge erstrecken sich entsprechend der Buntheit der Beiträge auf dem 1. Studierendenkongress der Erziehungswissenschaft über die gesamte Breite disziplinärer Themen. Wir verstehen uns explizit nicht als DGfE-Kongress im Kleinen, sondern bieten eigene Experimentier- und Schutzräume formaler wie inhaltlicher Art, den eigenen Gedanken Ausdruck zu verleihen. Wir laden mit dieser neubegründeten Reihe Studierende herzlich dazu ein, sich im Medium Wissenschaft zu erproben und in ihren studentischen, persönlichen wie fachlichen Interessen zu engagieren.

 

2) Wie kamen Sie auf die Idee, dieses Buch herauszugeben? Gab es einen „Stein des Anstoßes“?

Wir waren unzufrieden mit der Vernetzungskultur unter Studierenden in der Erziehungswissenschaft, wo doch unsere Referenzdisziplinen wie Philosophie oder Soziologie generationenlang schon eigene Studierendenkongresse veranstalten. Nachdem eine kleine Avantgarde den I. Studierendenkongress mithilfe von BMBF-Geldern ins Leben gerufen hat und das Format gleich so viele mitgerissen hat, war es auch bereits um die Entscheidung geschehen, dass wir den vielen Motivierten und tollen Ideen in Form eines dazugehörigen Sammelbandes Raum geben möchten.

 

3) „Wie denken Studierende über zukünftige Entwicklungen in der Erziehungswissenschaft?“ lautet der erste Satz der Buchbeschreibung. Wie würden Sie diese Frage nach dem I. Studierendenkongress der Erziehungswissenschaft beantworten?

So allgemein lässt sich das freilich kaum beantworten. Aber in zwei Sätzen: There is always an alternative. Und: Handeln erfordert Reflexionsverzicht. An einem bestimmten Punkt ist es notwendig, ,einfach mal zu machen‘.

 

4) Wie geht es vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie mit dem Studierendenkongress der Erziehungswissenschaft weiter? Wird es eine digitale Version geben?

Es wird weitergehen – das ist sicher. Die Fachschaft der Universität Bielefeld hat hierzu bereits alles in die Wege geleitet. Allerdings versuchen wir derzeit noch das Möglichste, den II. SKEW nicht digital anzubieten, da unseres Erachtens zu viele wertvolle tragende Elemente des Formats dabei zu kurz kommen würden. Konkret heißt das, dass wir den II. SKEW so weit es geht ins Jahr 2021 hineinlegen, sodass wir bis dahin hoffentlich wieder bedenkenloser analog tagen können.

 

5) Darum sind wir Autor*innen bei Budrich

Dass der Verlag Barbara Budrich unsere erste Wahl war, hatte drei Gründe: einen sichtbarkeitspolitischen, insofern die Schriften der DGfE auch hier erscheinen; einen fachlichen, insofern der Verlag Barbara Budrich für sein erziehungswissenschaftlich sehr einschlägiges Programm im deutschsprachigen Raum bekannt ist; sowie last but not least einen pragmatischen, insofern das ebenso von Studierenden verantwortete Soziologiemagazin auch hier verlegt wird, also bereits Erfahrungswerte mit derartigen Projekten vorhanden sind und der Verlag sich für junge Wissenschaft einsetzt. Da wir zudem sehr gute Konditionen sowie sehr freundliche wie bereichernde Unterstützung durch den Verlag erhalten haben, war die Entscheidung für Budrich sozusagen eine Win-Win-Win-Situation.

 

Jetzt versandkostenfrei im Budrich-Shop bestellen

3D Cover Dynamiken des PädagogischenDynamiken des Pädagogischen. Perspektiven auf Studium, Theorie und Praxis von Florian Dobmeier, Linus Möls, Teresa Hessing, Hannah Esser, Daniel Bräunling, Nicolas Stojek und Gino Krüger (Hrsg.)

 

 

© Pixabay 2020 / Foto: Bru-nO; Titelbild gestaltet mit canva.com