Neuer Wissenschaftsblog für die interdisziplinäre Geschlechterforschung – und darüber hinaus

Es ist soweit: Der blog interdisziplinäre geschlechterforschung ist seit Mai 2018 online! Wöchentlich erscheint nun ein neuer Text in einer der vier Kategorien

  • Forschung,
  • Debatte,
  • Interview und
  • Gesehen.Gehört.Gelesen.

Die Rubriken bieten unterschiedliche Zugänge zu Themen der Geschlechterforschung in Wissenschaft, Kunst, Kultur und Gesellschaft. Sie richten sich an die Fachgemeinschaft der Geschlechterforschung, an Studierende der Gender Studies, aber auch an eine interessierte Öffentlichkeit.

Zum Auftakt erscheinen Beiträge in einem breiten Themenspektrum: Aus zeithistorischer Sicht reizvoll ist das Interview von Uta C. Schmidt mit Doris Feer, einer der ersten Frauenbeauftragten Deutschlands. Der Beitrag von Heike Mauer zum Verhältnis von Rassismus, Sexismus und Feminismus ‚nach Köln‘ knüpft an aktuelle Debatten an. Jennifer Eickelmann stellt die Frage nach Verletzbarkeit feministischer und queerer Identitäts- und Lebensentwürfe im Kontext mediatisierter Missachtung. Und Heidi Süß und Nina Kathmann fordern das geschlechtertheoretisch informierte Wissensprekariat dazu auf, eigenes Nichtwissen inklusive Selfie unter dem hashtag #ididnotreadthat zu veröffentlichen.

Das neue Forum schafft so diverse Anknüpfungspunkte, Geschlechterforschung zu vermitteln und transparent zu machen. Gleichzeitig können einschlägige Themen, die auch unterschiedliche Öffentlichkeiten immer wieder „bewegen“, aus wissenschaftlicher Sicht debattiert und kommentiert werden. Mit diesem Zuschnitt bietet der blog interdisziplinäre geschlechterforschung eine in der deutschsprachigen Community bislang wenig genutzte Möglichkeit, eigene Projekte, Vorhaben und Ergebnisse zur Diskussion zu stellen, aktuelle Themen aus wissenschaftlicher Perspektive zu kommentieren oder Beitrage mit anderen Medien zu vernetzen. Der blog interdisziplinäre geschlechterforschung lädt dazu ein, auf unkomplizierte Weise eigene Forschungsperspektiven, -themen und auch Kommentare in eine erweiterte Fachgemeinschaft zu tragen.

Der Wissenschaftsblog wird redaktionell im Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW betreut. Alle Beiträge erscheinen unter einer Creative-Commons-Lizenz sowie mit einer ISSN-Nummer und sind damit zitierfähig. Beiträge sind erwünscht unter www.gender-blog.de.