Herausforderungen für den modernen Staat: Krise oder Umbruch?

dms der moderne staat Symposium für Bernhard Blanke

Symposium aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Zeitschrift „der moderne staat – dms“ und zu Ehren von Prof. Dr. Bernhard Blanke

Der Staat als Garant des Gemeinwohls und Rechtstaats in der liberalen Demokratie gerät derzeit von mehreren Seiten unter Druck:

  • Populistische Parteien werden (wieder) salonfähig und säen Zweifel an der Glaubwürdigkeit politischer Eliten. Postfaktische Politik ist zum Schlagwort eines populistischen Politikstils geworden.
  • Neue gesellschaftliche Konfliktlinien werden sichtbar, die das etablierte Parteiensystem ins Wanken bringen.
  • Die 24/7-Welt elektronischer und sozialer Medien, öffnet ein Einfallstor für Manipulation. Glaubwürdigkeit, Expertise und Legitimität staatlichen Handelns werden in Frage gestellt.

Sind also nicht nur Parteiendemokratie und repräsentative Demokratie in der Krise, sondern auch der Staat als zentrale Instanz, in der Politikinhalte formuliert und umgesetzt werden?

Diesem Thema widmet die Zeitschrift „der moderne staat – dms“ ein Symposium, das zugleich ihrem Begründer, dem Politikwissenschaftler Bermhard Blanke gewidmet ist. Exemplarisch werden drei Problembereiche in der Diskussion zwischen Wissenschaft und Praxis behandelt:

Verwaltungsmodernisierung durch Digitalisierung – Das Personal des öffentlichen Dienstes – Migration und Integration als Verwaltungsaufgaben.

Das Symposium findet statt am 16. November 2018 im Harnackhaus der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin.

Weitere Informationen zum Herunterladen: Programm dms-Symposium 2018 11 16