„Exposé – Zeitschrift für wissenschaftliches Schreiben und Publizieren“: Interview mit Magdalena Gromada und Barbara Budrich

Exposé Interview © Pixabay 2019 / Foto: StartupStockPhotos

Im April 2020 erscheint die erste Ausgabe der Exposé – Zeitschrift für wissenschaftliches Schreiben und Publizieren, die unterschiedliche Aspekte der Wissenschaftskommunikation unterhaltsam beleuchtet – namensgebend das Schreiben und Publizieren, aber unter anderem auch Karriereplanung, Fördermöglichkeiten und Finanzen.

Anlässlich des frisch erschienenen Pilothefts haben wir die Herausgeberinnen Magdalena Gromada und Barbara Budrich zur Zeitschrift befragt.

Foto Gromada, MagdalenaMagdalena Gromada studierte Publizistik, Kommunikations- und Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten vergleichende Sozial- und Literaturwissenschaften. Seit ihrem Abschluss 2009 ist sie als Freiberuflerin in verschiedenen Feldern rund um Sprache tätig: in der sprachlichen Qualitätssicherung von Audioproduktionen, als Sprecherin, Übersetzerin, Autorin, Lektorin, Redakteurin und Texterin für Marketing, Webseiten und Werbekommunikation diverser Musiker, Künstler und Unternehmen. Seit Gründung von budrich training 2012 sind alle Unternehmensbereiche – Kommunikation, Koordination der Veranstaltungen, Verkauf, Akquise, PR und Marketing – in ihren Händen.

Barbara BudrichBarbara Budrich ist gelernte Verlagskauffrau (IHK) und hat Anglistik, Geografie und Soziologie in Köln, St. Andrews sowie Berlin studiert. Seit 2004 ist sie Inhaberin des Verlags Barbara Budrich und bietet seit 2007 Schulungen und Coachings im Rahmen von budrich training an. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Verlegerin unterstützt sie den wissenschaftlichen Nachwuchs beispielsweise durch den Dissertationswettbewerb promotion sowie das Rezensionsprogramm Read & Feed und hat 2019 den wissenschaftlichen Nachwuchsbeirat des Verlags Barbara Budrich ins Leben gerufen.

 

1)     Liebe Frau Budrich, liebe Frau Gromada, bitte fassen Sie das Konzept hinter der Exposé – Zeitschrift für wissenschaftliches Schreiben und Publizieren für unsere Leser*innen zusammen.

In unterschiedlichen Rubriken verfassen ausgewiesene Expert*innen Beiträge zu Belangen, die für den wissenschaftlichen Nachwuchs absolut zentral sind. Vom Schreiben übers Publizieren, Karriereplanung, Fördermöglichkeiten, Rezensionen und nicht zuletzt Finanzen.

 

2)     Was war für Sie der Stein des Anstoßes, eine Zeitschrift zum Thema wissenschaftliches Schreiben und Publizieren auf den Markt zu bringen?

Wir sehen durch die Organisation unserer Workshops und Coachings, wo der wissenschaftliche Nachwuchs Unterstützung brauchen kann. Oft genug sind das Bereiche, die von den Einzelnen gar nicht einmal als problematisch wahrgenommen werden – und das ist häufig das eigentliche Problem: Wenn ich nicht weiß, dass ich eine Frage habe, komme ich nicht auf die Idee, nach einer Antwort zu suchen. Und hier gibt Exposé viele Antworten!

 

3)     Wer ist die Zielgruppe Ihrer Zeitschrift? Wer sollte die Exposé unbedingt lesen?

Die Zielgruppe ist der wissenschaftliche Nachwuchs, insbesondere im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Natürlich haben auch Wissenschaftler*innen aus dem STM-Bereich etwas davon. Und selbstredend werden auch gestandene und erfahren Leute Anregungen finden und auf Neues stoßen – vor allem können die Erfahrenen die Dinge mit eigenen Erfahrungen garniert an den Nachwuchs weitergeben; da könnte Exposé ein Stichwortgeber sein. Wir sind offen für Themen- und Artikelvorschläge, die zu unseren Rubriken passen.

 

4)     Warum haben Sie sich für ein Zeitschriftenformat anstelle eines Buchformats entschieden?

Das ist ja kein Entweder-Oder. Die Zeitschrift ergänzt das einschlägige Programm des Verlags Barbara Budrich – zum Beispiel auch mit dem Buch Erfolgreich publizieren von Barbara Budrich – und steht komplementär zu den Workshop- und Coaching-Angeboten von budrich training. So gesehen ist die Zeitschrift ein weiteres Medium, ein weiterer Weg der Ansprache für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Der Vorteil ist, dass die Artikel eine Vielzahl von Informationen auf unterhaltsame, kurzweilige Art vermitteln können, die Zeitschrift zwischendurch gelesen werden kann – und nicht ein weiteres Buch im Stapel auf dem Schreibtisch ist, das noch zusätzlich stundenlang durchgearbeitet werden muss.

 

5)     Hat die Exposé einen festen Autor*innenkreis oder dürfen auch andere Expert*innen für Themenbereiche rund um das wissenschaftliche Publizieren Artikel einreichen?

Wir haben mit einem kleinen Kreis von Autor*innen begonnen, die ausgewiesene Expert*innen mit guter Praxisanbindung sind. Und wir freuen uns sehr, wenn weitere Autor*innen – aus Wissenschaft und Praxis, aus Beratung und dem Kreis der Betroffenen, Profis und Anfänger*innen – die Exposé in den kommenden Jahren bereichern wollen!

 

Erscheint bei Budrich:

3D Cover Zeitschrift ExposéExposé – Zeitschrift für wissenschaftliches Schreiben und Publizieren. 1. Ausgabe: ca. April 2020.

 

 

© Pixabay 2019 / Foto: StartupStockPhotos; Titelbild gestaltet mit canva.com