Neues DNGPS-Working Paper im Open Access

DNGPS Working Paper

Sozialarbeiterische Tätigkeiten der extremen Rechten in Deutschland

Soziale Arbeit hat eine bewegte Geschichte: Aus gesellschaftlichen Umbrüchen und sozioökonomischen Veränderungen heraus, entwickeln sich im 19. Jahrhundert soziale Bewegungen, in deren Handeln soziale Arbeit vorerst eingebettet ist. Und bis heute lässt sich eine Verbindung zwischen sozialer Arbeit, sozialen Bewegungen und neuen sozialen Fragen feststellen. Hier setzt der neue Beitrag der DNGPS von Franziska Wächter an:

Der Beitrag untersucht eine besonders problematische Verbindung von sozialer Arbeit und sozialer Bewegung – die sozialarbeiterischen Tätigkeiten der extremen Rechten in Deutschland – vor dem Hintergrund neuer sozialer Fragen. Anhand zweier Fallbeispiele werden die sozialarbeiterischen Tätigkeiten der extremen Rechten in Deutschland rekonstruiert und die Rolle der demokratisch legitimierten sozialen Arbeit in diesem Spannungsfeld kritisch betrachtet. Das Erkenntnisinteresse des Aufsatzes liegt also darin, einen Beitrag zur systematischen Aufarbeitung der sozialarbeiterischen Tätigkeiten der extremen Rechten zu leisten und darüber hinaus die Position der gesellschaftlich legitimierten sozialen Arbeit diesbezüglich kritisch zu hinterfragen.

Das Paper erscheint im Open Access im Rahmen der DNGPS Working Papers

Die DNGPS

Die Deutsche Nachwuchsgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaft (DNGPS) wurde 2011 in Osnabrück gegründet und sich zum Ziel gesetzt, Studierende der Politik- und Sozialwissenschaften besser zu vernetzen und so einen wissenschaftlichen Austausch und breite Vernetzung in der Studierendenschaft zu befördern.

Studierende verfassen in ihrem Studienleben zahlreiche wissenschaftliche Texte. Doch obwohl diese Arbeiten viele interessante und originelle Ideen und Ergebnisse bergen, erreichen sie nur wenige LeserInnen. Mit der DNGPS Working Paper-Reihe wird dieses Missverhältnis behoben und eine fachübergreifende Publikationsmöglichkeit geschaffen, die die Sozialwissenschaften als Ganzes adressiert. Dadurch wird studentische Forschung öffentlich(er).